Alltagshelden · Rettungsdienst

Wenn der Rettungsdienst unermüdlich arbeitet

Fast zufällig ist uns dieser Rettungsdienst vor die Linse gelandet, als dieser bei einem Einsatz war.

Wir baten die Rettungssanitäterin um Erlaubnis, ihr Einsatzfahrzeug fotografieren und für meine Rubrik "Alltagshelden" verwenden zu dürfen.
Natürlich unter Voraussetzung, Kennzeichen und anderen Kennummern zur zweifelsfreien Zuordnung zu entfernen.

Versprochen ist Versprochen ... und da stellt sich keinerlei Fragen nach dem "Wieso?!"

Warum Rettungsdienste für mich Alltagshelden sind

Auch ohne Corona-Krise leistet der Rettungsdienst eine Bärenarbeit. Sie muss Betrunkene aufnehmen, schwerstverletzte und/ oder verunfallte Personen, psychisch Kranke, suizid-gefährdete Menschen, schwerkranke- dem Tode nahe stehende Personen und ähnliche teilweise schon alltägliche Situationen.

Manchmal, und damit auch leider, rücken die Rettungsdienste völlig sinnlos aus. Falscher Alarm! Das kostet Zeit, in der der Rettungsdienst vielleicht anderswo jemanden in einer Notlage helfen könnte. Der Notruf wird all zu oft missbraucht, oder man ruft wegen "NICHTS" den Rettungsdienst an. Oder wegen Wehwehchen, die auch ein Hausarzt hätte behandeln können.

In der Corona-Krise aber kommen die Rettungskräfte, wie die Polizei und andere Notrufeinrichtungen, schnell an die Leistungsgrenze ... denn irgendwann kann ein Körper einfach nicht mehr durchalten. Und wenn sich Rettungsdienste auch noch wüste Beleidigungen, Anfeindungen, tätliche Angriffe und co. gefallen lassen müssen ... so muss ich mich darüber sehr wundern, dass die Rettungsdienste trotz allem immer da sind, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Deshalb ist der Rettungsdienst für mich ein Alltagsheld!

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Ein Bericht von: Stephan Hille • Für Augsburg Stadt und Land
Aufgenommen mit: Samsung Galaxy Note 8
Aufgenommen wo: Donauwörther Straße
Foto editiert mit: Paint.net
Die Rechte liegen bei: Stephan Hille ©2020
Ich danke den Einsatzkräften für die Genehmigung!