Alltagshelden · Politik

Eigentlich sind Poltiker nicht dazu in der Lage, Alltagshelden zu werden. Und eigentlich auch nicht in Zeiten von Corona.

Und doch gibt es einige Poltikerinnen und Politiker, die zu Zeiten von Corona durchaus zu Alltagshelden geworden sind. Und da ich nicht alle würdigen kann, es aber tue, möchte auf dieser Seite ein paar Beispiele bringen.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU)

Dr. Markus Söder (bayerischer Ministerpräsident) hatte, zwar mit leichter Verspätung, alle Außengrenzen zu unseren EU Nachbarn geschlossen, um zumindest eine sichtbare Barriere zu installieren, nachdem Italien und Österreich "kontaminiert" war.

Sodann verkündete er die Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote und viele Geschäfte mussten vorübergehend schließen.

Kein leichter Schritt im Rahmen einer Demokratie, auch nicht für Söder. Und doch fühlte er sich für seine Bayerinnen und Bayer verantwortlichen und tat alles daran, die Infektionsraten klein zu halten.

Aber auch die Bundesregierung, allen voran Frau. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, tat einiges, um Corona in Deutschland an die kurze Leine zu bringen. Mit mäßigem Erfolg.

Politik nicht immer an der Macht

Gegen virale Infektionswellen ist der Mensch machtlos, so wie der Mensch gegenüber Naturkatastrophen machtlos ist. Dies lehrt uns auch Corona.

Der Mensch mag zwar, von allen Lebewesen, dass stärkste zu sein (dank seiner Fähigkeiten Werkzeuge/ Waffen herzustellen, in Verbänden in blutige Schlachten zu ziehen, und sich seinen Platz an oberste Stelle zu erbeuten/ zu erkämpfen.), dass die Natur im Lauf ihrer Zeit hervorbrachte.

Während Europa sich bemüht, die Pandemie so gut es geht unter Kontrolle zu bringen, sieht die Lage in anderen Nationen "lascher" aus. Und da muss man nicht weit über den großen Teich blinzeln, um zu erkennen wer damit gemeint sein dürfte.

Lob oder Spott?

Sicherlich gibt es Menschen in Deutschland, die denkbar alles schlecht findet was die Politik den lieben Tag lang macht, andere finden es super, wieder andere enthalten sich da ganz.

Ich für meinen Teil vertrete die letztere Position. Ich denke dass die Politik manchmal an den Bürgerinnen und Bürger vorbeiregiert, manchmal gegen die Bürgerinnen und Bürger regiert und manchmal für die Bürgerinnen und Bürger regiert. Ebend, von allem etwas!

Deshalb aber sind die Volksvertreter noch lange keine Unmenschen, Zombies, Heuchler, Verräter usw. (so wie man es ihnen oft an den Kopf wirft). Sondern die Politik ist manchmal dazu angehalten, Entscheidungen so zu fällen, dass ein Mittelweg gefunden wird. Klar, schmeckt nicht jedem und man fühlt sich nicht von der Politik wahrgenommen, und so manchmal überzeugt dieser Eindruck durch das Verhalten mancher Politikerin und Politiker und bestätigt sich auch hin und wieder.

Das aber gehört mit zur Politik, ist Alltags-Business und völlig normal.

Warum ihnen danken?

Ich denke, dass die Bundeskanzlerin lebender Beweis dafür ist, dass Corona vor niemanden Halt macht. Sie hat es überstanden, und wenn sie das kann, dann können es wir tatsächlich auch. Leider aber trifft es Menschen, die entsprechende Vorerkrankungen und/ oder ein schwaches Immunsystem haben. Und doch tut die Politik alles erdenkliche, um uns zu schützen, im Kampf gegen einen starken aber unsichtbaren Feind, der Feind, der in uns steckt wenn er uns infiziert.

Deshalb danke ich der Politik, danke dafür dass die Politik schnelle wirksame Maßnahmen ergriffen haben und für deren weitgehende Einhaltung sorgen. Auch danke dafür, dass die Politik mit Geldhilfen versucht, kleine und große Firmen zu unterstützen - auch wenn nicht jeder davon profitieren konnte - und dass die Politim sich bemüht, weiter zu machen. Und ausnahmsweise stelle ich fest, dass in solch einer Krise die gesamte Politik an einem Strang zu ziehen versucht.


Ein Bericht von: Stephan Hille • Für Augsburg Stadt und Land
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