12.07.2020 • Ganz schön groß

© 2020 Hermann Martin | Parabolantennen auf der Erdfunkanlage in Raisting | Keine weitere Freigaben. Freigabe nur über Urheber!

Was hier steht, ist gigantisch

Quer durch Bayern, eigentlich Richtung „Bodensee“, waren wir unterwegs. Was wir sahen waren zunächst überdimensionierte Satellitenschüsseln.

Groß, größer am größten

Auf dem Weg zu dieser Anlage sahen wir eine Satellitenschüssel die als „Denkmal“ dient. Sie war, bei der Entstehung und bei der Inbetriebnahme 1963 die größte ihrer Art.
Da es aber recht dunkel war, konnten wir nicht all zu viele Fotos davon machen (werden wir aber nachholen).

Als wir diese GIGA-Anlage wieder verlassen wollten, sahen wir auf einem Laternenmast einen Storch stehen. Was der sich wohl dachte, was wir da machten und warum wir ihn mit „Fotolicht“ angeleuchtet haben? Natürlich wollten wir ihn auch fotografieren, leider aber rauschen manche Kameras bei niedrigen Lichtverhältnissen, so dass wir den Storch nicht weiter störten.

Und bei dieser Firma standen wir:

Global Eagle – EMC GmbH: Hofstätterweg 1, 82399 Raisting

Global Eagle ist ein US-Unternehmen mit ihrer Zentrale in Los Angeles (Kalifornien, USA) und die Anlage ist eine große Kommunikationsanlage.

Riesige Parabol-antennen

Südlich von Raisting stehen auf einem großen Areal, weithin sichtbar, die großen Empfangs- und Sendeanlagen. Die erste Antenne musste noch mit einer Kunststoffhülle vor Wind und Wetter geschützt werden. Dieses Radom mit seiner fast 50 Meter im Durchmesser großen, weißen und weithin sichtbaren Hülle, sticht als technischer Meilenstein aus der grünen Umgebung hervor. Auch die anderen Großantennen mit Spiegeldurchmessern von sieben bis zu 32 Metern und den zum Himmel zeigenden Reflektoren, sehen vor der majestätischen Kette der Alpengipfel schon ein wenig utopisch aus. [Hermann Martin; www.Erdfunkstelle-Radom.de]

Wir meinen, spannender kann so eine Anlage gar nicht mehr anmuten. Wir wurden förmlich von der Größe der Antennen erschlagen (und das meinen wir äußerst positiv).

Na wir werden mal sehen ob wir mit dem örtlichen Betreiber ein Interview bekommen.

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