09.05.2020 – Augsburg

Größerer Polizeieinsatz, ein verletzter Polizist, wegen einen Mann!

  • … und viele Schaulustige
  • … Wertachstraße ab zweiten Abschnitt bis Senkelbach gesperrt
  • … Pfefferspray für den Täter
  • … Abtransport ins Ungewisse
  • Augsburger Allgemeine berichtete

In Abstimmung mit der Augsburger Allgemeine, Frau Marks: Der psychisch labile aggressive Mann wurde ins Bezirkskrankenhaus untergebracht und gegen ihn wird u.a wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte strafrechtlich ermittelt.


Am heutigen Samstag fiel, zwischen 13:50 Uhr und 14:30 Uhr, ein Mann (31) auf, der auf der Wertachstraße Richtung Senkelbach „joggte“ und dabei etwas wiederholend vor sich hin brummelte (vermutlich „Allahu Akbar“).

Einem PKW Fahrer fiel dieser Mann ebenfalls auf, verließ sein Fahrzeug und führte den späteren Täter auf die Treppenstufe eines Geschäfts… ein Tram-Fahrer, der wegen den Mann anhalten musste, verständigte Polizei und Rettungsdienst.

Von dem Mann wollte ich wissen ob er einen Krankenwagen bräuchte oder ob alles Gut sei. Dieser wiederholte mehrfach meine Frage in einer deutlich aggressiven Tonart.

Allahu Akbar

Der Mann rief des Öfteren „Allahu Akbar“ und zeigte deutliche aggressive Tendenzen.

„Allahu Akbar“ – Gott ist groß, wird in Verbindung mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS, ISIS) gebracht. Ob der Mann tatsächlich Verbindungen zur hiesigen Terrororganisation hat/ unterhält, dürfte Gegenstand der laufenden Ermittlungen sein.

Die erste Polizeistreife

Die alarmierte Polizei kam auch relativ zügig zum „Tatort“ und erkundigte sich ebenfalls bei dem Mann, ob alles okay sei. Er wiederholte auch diese Frage sehr oft. Als der Polizist den Mann aufforderte, seinen Ausweis zu zeigen, verlangte der Mann den Ausweis des Polizisten.

Provokation, Aggression, tätlicher Angriff mit Körperverletzung gegen die Polizei

Als die Polizisten ihre Maßnahmen vollziehen wollten, ging dieser auf einen Polizisten zu und schlug gegen dessen linke Schulter, so, dass der Arm offenbar ausgekugelt wurde. Der Täter fokussierte sich sodann auf den zweiten Polizisten und bedrängte diesen, bis der Polizist auf das Pfefferspray zurückgriff. Zuvor forderte der Polizist den Mann auf, stehen zu bleiben. Dieser aber widersetzte sich permanent den Aufforderungen der Polizei.

Das Pfefferspray im Gesicht des Täter zeigte schnell Wirkung, er beklagte sich dass es brennt!

Die Verstärkung trifft ein

Der verletzte Polizist bat, über Funk, um Verstärkung, nachdem klar wurde, zu zweit wird der aggressive Täter nicht zu bändigen sein.
Die Verstärkung kam auch in großer Zahl, und gemeinsam überwältigten die Beamten den aggressiven Delinquenten.

Der ursprünglich für den Delinquenten alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich um den verletzten Polizisten, auch der zweite Rettungsdienst traf mit der Verstärkung ein.

Satanische Schriften? Koran?

Ein Passant erklärte, die Bücher auf den Boden seien Bücher, mit dem man wohl den Teufel beschwören könne.

Die Augsburger Allgemeine und die Polizei äußerten dass der aggressive Mann einen „Koran“ zu Boden warf. Um was für Bücher es sich konkret handelt, muss also geprüft werden.

Hohe Bedrohungslage

Obwohl für jeden Schaulustigen, für die Polizei — einfach für JEDEN, klar sein musste, dass der Täter bereit war körperliche Gewalt gegen jeden anzuwenden, konnte ich sehen, wie einige Fotos und Videos mit ihren Smartphones erstellten. Diese Form der NAIVITÄT ist unbegreiflich! Denn der offenbar psychisch labile aggressive Mann war bereit, Menschen körperlich anzugehen, wie ein Polizist es schmerzhaft erfahren musste.

Den verletzten Polizisten wünsche ich Gute Besserung!

Die Gaffer

Die Menschenmengen am Ereignisort hatten nichts besseres zu tun, als zu „gaffen“ zu fotografieren und zu filmen. Ein Polizist nahm dies zum Anlass und forderte, ohne konkreten Personenbezug, die Gaffer auf, Bilder machen zu können wenn sie wollten. Von den angesprochenen Passanten aber rührte sich niemand.


Die Polizei bittet um Mithilfe

Trotz der vielen „Gaffer“ bittet die Polizei Mitte (Frölichstraße) sich telefonisch unter: 0821 – 323-2110 zu melden, sollte man Fotos und/ oder Videos von der direkten Tat erstellt haben. Diese können, lt. Augsburger Allgemeine (mit Rücksprache der Polizei) für das laufende Ermittlungsverfahren sachdienlich sein.


Der obige Artikel enthält Teil-Auszüge von der Augsburger Allgemeine (Frau Marks). Dies bezieht sich auf den letzten Abschnitt „Die Polizei bittet um Mithilfe“. Hieraus ergibt sich ein erweiterter urheberrechtlicher Schutz zu Gunsten der Augsburger Allgemeine.


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Ein Bericht von: Stephan Hille • Für Augsburg Stadt und Land
Aufgenommen mit: Samsung Galaxy Note 8
Aufgenommen wo: Wertachstraße
Foto editiert mit: Microsoft® Windows® Paint 3D®, nachbearbeitet mit Photoshop
Die Rechte liegen bei: Stephan Hille ©2020
Ich danke den Einsatzkräften für ihren mutigen Einsatz und wünsche den verletzten Polizisten eine gute Besserung!
Ich danke Frau Marks (Augsburger Allgemeine) für die Genehmigungen und Unterstützung für meinen Artikel.